Autor: Marko Härtel

Mit diesem Drucker läuft´s „flüssig“

Da wir ja nun schon mehrere Jahre Erfahrungen mit Filament-3D-Drucker gesammelt haben und auch recht zufriedene Ergebnisse erzielt haben, wurde es langsam Zeit für was Neues. Denn diese Drucker stoßen leider irgendwann an ihre Grenzen was die Details eines 3D-Objektes angeht. Die Flüssigdrucker, die mit Resin arbeiten, wurden in den letzten Jahren auch extrem billiger. Da bei uns öfter Nachfragen zu Spielfiguren eingehen, haben wir uns nun entschlossen uns einen dieser Flüssigdrucker zu kaufen.
Ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis hat der „Photon Mono“ von der Firma Anycubic.


Bereits im zweiten Anlauf hatte der „Plug´n´Play“ Drucker die mitgelieferte Datei fehlerfrei gedruckt.
Leider funktioniert die mitgelieferte Slicer-Software nicht auf meinem Computer, da die Grafikkarte nicht die Richtige ist, weshalb ich zu der Alternativ-Software „Chitubox“ griff, welche bedienerfreundlich unter anderem sogar in deutsch ist! Eine gewisse Einarbeitungszeit ist dabei natürlich notwendig.
Für die Melanie vom Karthaus-Club habe ich dann schnell eine Figur erstellt, welche man zusammenbauen kann. Diese Figur ist ungefähr 11cm hoch, aber dank des Flüssigdruckers kann man sogar die Finger und kleine Zähne (ca.2mm) darstellen, was mit normalen FDM-Drucker schon unmöglich wäre.

Außerdem habe ich mal zwei alte Modelle von mir gedruckt, allerdings in Mikrogröße (der Cent dient als Größenvergleich). Bei den Gebäuden handelt es sich um den Juliusturm und die katholische Kirche aus Schwedt. Vor allem am Juliusturm sieht man wie detailliert diese Art von Druckern arbeitet.

Halter für Spuckschutzwände

Die Brecht-Schule kam zu uns mit der Bitte, Tischhalter für 10 Schutzwände zu bauen, die dann an die Lehrertische angebaut werden können. Eine Woche später war die Sache erledigt 😉

Bilder von Frau Manthey

Robo-Soccer-Turnier 2020

Am 4. August fand das Robo-Soccer-Turnier diesmal im Karthaus-Club statt.
Die Vorbereitungen dazu liefen bereits einen Monat vorher an und deshalb war es auch gut durchorganisiert. Wegen der aktuellen Corona-Auflagen war die Besucheranzahl begrenzt, aber ohne Probleme waren die 8 Teams schnell gefunden.
In einem packenden Finale, bei dem selbst das „Material“ nicht geschont wurde, gingen zum Schluß Camillo Mentag und Rob Nehls als Sieger hervor.
Zweiter Platz ging an das Robotik-Team des Technikstützpunktes und Dritter wurde das Team vom Külz-Klub.

Bilder von Oliver Voigt und Dennis B.

Auszeit von der Robotik und trotzdem (Solar-)mobil

Da es wegen Corona ein wenig ruhiger in der AG-Arbeit geworden war und nun alles wieder langsam hochfährt, kommt auch mein Robotik-Team wieder zusammen und bereitet sich auf die nächste Saison vor. Allerdings ohne neues Spielfeld und Aufgaben ist nur die Überarbeitung des Roboters zur Zeit wichtig. Was macht also der Rest der Truppe? Hmm, da war doch so ein Solarmobil-Wettbewerb!? Na klar, da machen wir mit!!!
Gut, dass wir noch einen der letzten wenigen Bausätze bekommen haben! Wie das Modell aussehen soll, hatten wir schnell entschieden und arbeiten nun in der AG-Zeit dran.
Marko

FIRST-Lego-League Semifinale in Eberswalde 25.01.2020 (Eindrücke)

Ein Robotik-Wettkampf der FLL hat immer zwei Seiten. Auf der einen Seite sind die Teams, die mit ihrem Coach monatelang sich und ihren Roboter darauf vorbereiten. Dazu zählt natürlich das Lösen der Aufgaben auf dem Spielfeld mit einer möglichst hohen Punktzahl, aber natürlich auch ein geeignetes Forschungsprojekt zu finden, was den Juroren gefällt, aber auch den Richtlinien des Wettbewerbes entspricht. Bis zur letzten Minute herrscht bei allen extreme Anspannung, Stress und Nervenflattern.
Auf der anderen Seite sind da die Juroren und Schiedsrichtern, die sich auch auf das Thema einstellen müssen, aber auch auf die Teams. Sind diese Teams bereits „alte Hasen“ und gut vorbereitet, treten sie auch selbstbewusster auf und könnten den Juror um den Finger wickeln. Ist das Team dagegen unerfahren und unsicher, ist es Aufgabe des Jurors das Team NICHT auseinander zu nehmen, sondern sie zu beruhigen und nicht den „Lego-Gott“ zu spielen.
Nach 3 Regionalwettkämpfen und einem Semifinale als Coach stand ich nun auch mal auf der anderen Seite und durfte als Juror für das Robotik-Design beim Semifinale in Eberswalde mit dabei sein. Mitzuerleben wie groß dort schon der Unterschied der einzelnen Teilnehmer ist, die ja bereits ihren Regionalwettbewerb gewonnen hatten, ist schon eine Erfahrung wert. Vorallem aber wie sich die Topteams vorbereitet haben und ihre Lösungen und Innovationen im Robotdesign präsentierten, zeigte mir eins für unsere Teams in Schwedt: Es gibt noch viel zu tun!!!
In der Haut eines Schiedsrichters am Robotiktisch möchte ich vorerst nicht stecken, was aber größtenteils an der Auslegung der Regeln liegt, die ja nicht die Schiedsrichter machen, sondern die FLL. Und wenn die Coaches (!!!) mit den Schiedsrichtern wegen 5 Punkten streiten, dann ist Punkt 5 der eigentlichen Philosophie des FLL-Wettbewerbes nicht mehr gegeben:
Wir haben Spaß und feiern unsere Arbeit!
Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht dabei zu sein und ich habe einiges an Erfahrungen für mich persönlich als Coach mitnehmen dürfen.
Marko

Ho, Ho, Ho …

So hieß es im Dezember an den Grundschulen in Schwedt. Die beste Zeit für uns, den Kindern wieder handwerkliches Geschick mit traditioneller und auch moderner Technik beizubringen. Also ein paar winterliche Bausätze mit dem Lasercutter erstellt, dazu noch ein wenig Baumschmuck zum dekorieren gefertigt und auch die 3D-Druckstifte eingepackt und damit die Grundschulen besucht.
Der Dank geht hierbei an Frau Manthey und Frau Tesch von der Brecht- Grundschule, Frau Winkelmann von der Lindgren-Grundschule und an Frau Kuschke von der Kästner-Grundschule, die uns einluden, den Kindern das Basteln wieder näher zu bringen und dabei auch einen schönen und lustigen Tag zu haben. Wir freuen uns natürlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Marko

Life on Wheels

Am 21.09.2019 fand auf dem Skaterpark neben dem Külz-Club die Veranstaltung „Life on Wheels“ statt, bei dem Skater, BMX- und Scooter-Fahrer ihr Können zeigten. Das Logo der Veranstaltung bot sich perfekt dazu an, daraus Schlüsselanhänger und Medaillen für die Teilnehmer mit dem Lasercutter herzustellen.
Marko
Hier gehts zum Video

Kino-Woche der Stadtwerke

Im Zuge der aktuellen Kino-Woche wurden wir von den Stadtwerken gebeten einen Bausatz beizusteuern. Herausgekommen ist dabei eine Abwandlung unseres INKONTAKT-Windkraftwerkes, nur diesmal ohne Elektronik.
Sollte jemand beim Zusammenbau des einfachen Modells trotzdem Probleme haben, stellen wir hier eine Bauanleitung zur Verfügung. Viel Spaß beim Bauen. Ein wenig Holzleim kann nicht schaden:)
Marko

Schultütenfest im Frauenzentrum

Um den Start in den neuen Lebensabschnitt der Kindern zu erleichtern, veranstaltet „Die Linke“ und einige Partner jährlich im Frauenzentrum das Schultütenfest. Auch ein wenig Spiel und Spaß gehört dazu. Also auch die passende Gelegenheit für uns die Kinder mit unseren Robotern zu unterhalten. Die Seifenblasen taten ihr Übriges dazu. Marko