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FIRST-Lego-League Semifinale in Eberswalde 25.01.2020 (Eindrücke)

Ein Robotik-Wettkampf der FLL hat immer zwei Seiten. Auf der einen Seite sind die Teams, die mit ihrem Coach monatelang sich und ihren Roboter darauf vorbereiten. Dazu zählt natürlich das Lösen der Aufgaben auf dem Spielfeld mit einer möglichst hohen Punktzahl, aber natürlich auch ein geeignetes Forschungsprojekt zu finden, was den Juroren gefällt, aber auch den Richtlinien des Wettbewerbes entspricht. Bis zur letzten Minute herrscht bei allen extreme Anspannung, Stress und Nervenflattern.
Auf der anderen Seite sind da die Juroren und Schiedsrichtern, die sich auch auf das Thema einstellen müssen, aber auch auf die Teams. Sind diese Teams bereits „alte Hasen“ und gut vorbereitet, treten sie auch selbstbewusster auf und könnten den Juror um den Finger wickeln. Ist das Team dagegen unerfahren und unsicher, ist es Aufgabe des Jurors das Team NICHT auseinander zu nehmen, sondern sie zu beruhigen und nicht den „Lego-Gott“ zu spielen.
Nach 3 Regionalwettkämpfen und einem Semifinale als Coach stand ich nun auch mal auf der anderen Seite und durfte als Juror für das Robotik-Design beim Semifinale in Eberswalde mit dabei sein. Mitzuerleben wie groß dort schon der Unterschied der einzelnen Teilnehmer ist, die ja bereits ihren Regionalwettbewerb gewonnen hatten, ist schon eine Erfahrung wert. Vorallem aber wie sich die Topteams vorbereitet haben und ihre Lösungen und Innovationen im Robotdesign präsentierten, zeigte mir eins für unsere Teams in Schwedt: Es gibt noch viel zu tun!!!
In der Haut eines Schiedsrichters am Robotiktisch möchte ich vorerst nicht stecken, was aber größtenteils an der Auslegung der Regeln liegt, die ja nicht die Schiedsrichter machen, sondern die FLL. Und wenn die Coaches (!!!) mit den Schiedsrichtern wegen 5 Punkten streiten, dann ist Punkt 5 der eigentlichen Philosophie des FLL-Wettbewerbes nicht mehr gegeben:
Wir haben Spaß und feiern unsere Arbeit!
Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht dabei zu sein und ich habe einiges an Erfahrungen für mich persönlich als Coach mitnehmen dürfen.
Marko

6. FLL Regionalfinale und 2. MiniMakerMesse Schwedt

Am 18.01.2020 fand das diesjährige Regionalfinale der FIRST-Lego-League in unserer Talsandschule statt. Leider konnten 2 Teams nicht teilnehmen, aber die anderen 8 Teams waren deswegen nicht weniger motiviert sich gegenseitig zu messen.
Es war schon eine kleine „Materialschlacht“, bei der am Ende das Team der „Legoisten“ aus Prenzlau als Gesamtsieger hervorging und somit beim Semifinale in Eberswalde antritt. Die drei Schwedter Teams legten auch ein ordentliches Ergebnis hin, worauf alle Teammitglieder stolz sein können.
Gleichzeitig fand auch zum zweiten Mal die Mini-Maker-Messe statt, bei der verschiedene Vereine, aber auch Privatpersonen ihr Hobby präsentierten. Ob es nun ein selbstgebauter Oldtimer, ein Modell-Panzer oder -Flugzeug, eine Garten-Eisenbahn oder einfach nur selbstgebastelte Glückwunschkarten waren; es gab vieles zum (Be-)Staunen.
Selbst die Jüngsten hatten ihren Spaß: Autorennbahn, Lego-Spielmatte, VR-Brille, Drohnen-Fliegen, 3D-Druckstift.
Es kamen sogar doppelt so viele Besucher als im Vorjahr und wir hoffen auf eine Steigerung im nächsten Jahr!!! Deshalb schon mal den 16.01.2021 im Kalender vormerken 😉
Marko


Beitrag bei RBB Aktuell ab Minute 6:35
Bilderstrecke der MOZ
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Märkischer Markt

Einladung zur 2. MiniMakerMesse Schwedt

Am 18.1.2020 sind die Türen der Talsand-Gesamtschule wieder für alle Kreativen, Bastler, Handwerker, Hobby-Löter, Maker… einfach für alle, die mit den Händen etwas fertigen, wieder geöffnet.
Wer Lust hat, seine eigenen (Hand-)Werke auszustellen, kann sich gerne bei uns vorher anmelden. Die Messe findet von 13 bis 17 Uhr statt.
Parallel dazu findet der regionale First-LEGO-League Robotik-Wettkampf an der Schule statt.

Hier ein paar Eindrücke vom letzten Jahr

Ho, Ho, Ho …

So hieß es im Dezember an den Grundschulen in Schwedt. Die beste Zeit für uns, den Kindern wieder handwerkliches Geschick mit traditioneller und auch moderner Technik beizubringen. Also ein paar winterliche Bausätze mit dem Lasercutter erstellt, dazu noch ein wenig Baumschmuck zum dekorieren gefertigt und auch die 3D-Druckstifte eingepackt und damit die Grundschulen besucht.
Der Dank geht hierbei an Frau Manthey und Frau Tesch von der Brecht- Grundschule, Frau Winkelmann von der Lindgren-Grundschule und an Frau Kuschke von der Kästner-Grundschule, die uns einluden, den Kindern das Basteln wieder näher zu bringen und dabei auch einen schönen und lustigen Tag zu haben. Wir freuen uns natürlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Marko

Danke für den Lasercutter

Vor über einem Jahr haben wir über das Bürgerbudget die Finanzierung eines Lasercutters zugesprochen bekommen. Dafür nochmals DANKE! Nach einigen finanztechnischen Verzögerungen und Lieferengpässen, haben wir kurz vor den Sommerferien den Lasercutter endlich geliefert bekommen. Seit dem testen wir die Möglichkeiten dieser Technologie in der Bürgerwerkstatt aus.
Nun sind wir so weit die Ergebnisse zu präsentieren und laden die interessierten Bürger zum 26.11.19 ab 18:00 Uhr in die Bürgerwerkstatt ein. Gerade für die bevorstehenden Feiertage haben wir eine Reihe von Ideen verwirklicht, einige auch gleich zum mitnehmen. Wir stehen außerdem für Fragen und eigene Projekte rund um den Lasercutter zur Verfügung.
Ansonsten kann die Bürgerwerkstatt, außer in den Ferien, jeden Montag, Dienstag und Mittwoch von 18:30 – 20:00 Uhr, auch für Projekte um den Lasercutter besucht werden. Treffpunkt ist jeweils der Raum 019 in der Gesamtschule Talsand.

FunGames

Marko und Mariusz haben mit den Fussballrobotern am 9.November die FunGames in der Sporthalle „Neue Zeit“ bereichert. Dabei war es gar nicht so leicht 8 Teams zu finden, die gegeneinander antreten wollten. Als es dann aber soweit war, war es manchmal sogar spannender als so manches echte Fußballspiel. Je näher die Finalrunde kam, desto härter wurden die Teamkämpfe und es wurde dem Gegner nichts geschenkt.

Das war das „Fest der Sinne – Licht an!“

Zu aller erst großen Dank an die Stadtwerke Schwedt die es mit der finanziellen Unterstützung möglich gemacht haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen und über 600 Gästen einen schönen Abend zu bereiten.

Aber was ist, was war dieses Projekt „Ein Fest der Sinne – Licht an!“ ?
Zu aller erst ist es ein Gemeinschaftsprojekt, was sich zwischen dem Kunstverein Schwedt e.V. und dem Technikstützpunkt „TechBil“ über ein ganzes Jahr entwickelt hat und nach und nach weitere Akteure aus der Kunst und Musikschule Schwedt, dem Fotoklub Uckermark und viele Helfer zusammengebracht hat.

Und das war und ist mein ganz persönlicher Grund warum ich dieses Fest der Sinne mit viel Hilfe organisiert habe und es auch konnte. In einer kleinen Stadt wie Schwedt dürfen wir nicht nur zu Hause sitzen, sondern müssen uns vernetzen um neue Anregungen zu finden, Ideen austauschen, Ressourcen zu bündeln, uns zu unterstützen, eben ganz einfach eine Gemeinschaft leben, die Stadt lebenswerter machen. Nicht nur reden oder in den sozialen Netzen schimpfen, sondern einfach machen und daran denken das Leben Veränderung ist, persönlich und gesellschaftlich, körperlich und geistig, emotional.

Zweitens ist es natürlich ein ganz tolles Kunstexperiment, was wir so zwar nicht erfunden haben, aber was wir leben und unseren Spaß daran haben. Mit vielen Mitmachaktionen wie die Schatzsuche im UV-Licht, die Lichtmalerei, Malen mit fluoreszierenden Neonfarben und Basteln von kleinen Leuchtfiguren mit dem 3-D-Stift.

Und natürlich zum raunen, staunen und wundern mit den Lichtkunstwerken von Künstlerinnen und Künstlern wie
Inga Carrière mit ihren Papierskulpturen aus Lunow, Kathrin Edwards mit ihren filigranen Glühwürmchen aus Düsseldorf, Udo Krause mit den fantasievollen leuchtenden Pilzen aus Schwedt, Sandra Bergemann mit ihren Licht- und Video Installationen aus Berlin, Günther Wiegand mit den filigranen Seelenleuchten aus Berlin, Georg Treitz mit seinen leuchtenden Bildern aus Düsseldorf, Dietmar Korth mit seinem kaltem Feuerwerk, Lysann Varenhold mit den Schatten Figuren/Schatten Theater und Leuchtbildern der Kinder aus der Kunst und Musikschule, Melanie Slowik mit Ihrer „Wundertüten“ Installation und der atemberaubenden Präsentation unserer Snacks aus dem Bioladen Angermünde, Thomas Maucher mit der Kinder Tanzperformance aus der Kunst- und Musikschule, Christiane Wenzel mit dem „Kerzenzimmer“ und den Musikern Alex Stolze, Peter Fuchs, Jana Goldfuß und Broder Lindvall.

Und drittens ist es zum weniger haben und mehr sein.

Ganz speziellen Dank an die Mitarbeiter und Helfer aus dem Verein , Sabine, Adrian, Anke und Matthias für die tolle Unterstützung, vom Verein Jugend trifft Technik/Technikstützpunkt Marko, Kersten und Mariusz und auch an die Stadt Schwedt und nochmals an die Stadtwerke Schwedt GmbH in der Hoffnung 2020 wieder solch ein tolles Projekt auf die Beine stellen zu dürfen:) Sven

Zur Bildergalerie der MOZ und MOZ Artikel

Licht an! – Ein Fest der Sinne

Mitglieder des Kunstverein Schwedt e.V. laden zusammen mit dem Technikstützpunkt und der Musik- und Kunstschule Schwedt/Oder am Freitag, den 8.11.2019 von 16 Uhr bis 22 Uhr zum Fest der Sinne in die Galerie am Kietz (Gerberstraße 2).
Unter dem Motto „Licht an!“ wird der alte Gerber-Speicher in farbiges Licht erleuchtet werden.
Künstler wie Inga Carrière, Kathrin Edwards, Udo Krause, Sandra Bergemann, Günther Wiegand, Dietmar Korth, Lysann Varenhold, Melanie Slowik und Georg Treitz bereichern die Räume mit ihren Lichtskulpturen und Installationen.
Mitmachaktionen wie Lichtmalerei, Herstellung von Leuchtfiguren, Schatzsuche und begehbare Lichträume machen dieses Fest zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Das Fest soll zum Raunen, Staunen und wundern einladen.
Der Eintritt ist dank der finanziellen Unterstützung der Stadtwerke Schwedt frei. Sven